Unterwegs - 2

Obwohl wir am Faehrhafen von Townsville eindeutig abgezockt wurden ("Leider gibt es fuer internationale Studenten keine Ermaessigung!"), verbrachten wir einen heissen und schoenen Tag auf Magnetic Island. Nach anfaenglichen Orientierungsschwierigkeiten fanden wir dennoch den Wanderweg und zusaetzlich unseren heiss ersehnten Koala!


Die Ausblicke auf dem Wanderweg zu den sogenannten Forts waren einfach super:


Nach einer Nacht im Fruitpicker-Paradies Ayr, machten wir uns am naechsten Tag (trotz Bedenken) auf den Weg zu Andrews Regenwaldgrundstueck. Trotz Andrews meisterhaft selbstgezeichneter Karte, fanden wir den Weg nicht auf Anhieb. Nach einigem Suchen und erschwerten Strassenbedingungen, kamen wir bei der beeindruckenden Huette an. In den angrenzenden Fruchtgaerten staerkten wir uns erst einmal mit einer Zwischenmahlzeit:


Da die Huette nur zwei Waende besass, schliefen wir im Auto und selbst das Zaehneputzen fand fast unter freiem Himmel statt:


Der naechste Stopp war der nahe Eungella National Park, wo wir uns auf die Suche nach unserem ersten Kloakentier machen wollten. Ueber eng gewundene Strassen ging es in die luftigen Hoehen, wo wir, nachdem sich der Nebel verzogen hatte, unseren Beobachtungsposten auf einer Plattform einnahmen. Als sich endlich alle laermenden Touristen verzogen hatten ("Hier sieht man eh keine Schnabeltiere!"), war es endlich soweit. Etwa eine Stunde lang konnten wir PLATYPUS persoenlich beim baden zusehen:


Unsere Biologenherzen schlugen hoeher und nun fehlt uns nur noch der Schnabeligel, dann koennen wir die Kloakentiere abhaken! Anschliessend wanderten wir trotz des kalten Wetters noch ein Stueck durch den Regenwald, am Broken River entlang.


Da unser Tank sich langsam aber sicher auf den Nullpunkt zubewegte, verbrachten wir die Nacht nicht im etwas abgelegenen NP Campingplatz, sondern direkt im kleinen Dorf Eungella. Wir wurden mit einer spektakulaeren Aussicht entschaedigt:


Direkt am Hang parkend, verbrachten wir eine windige, jedoch glueckliche Nacht!


Am naechsten Tag versuchten wir vergeblich die Kleinstadt (Nagut, so klein ist sie wahrscheinlich nicht.) Mackay zu finden, kurvten aber nur orientierungslos in einem Industriegebiet umher. Wir entschlossen kurzerhand, dass Mackay nicht besonders sehenswert ist und fuhren nach Sarina Beach. Obwohl die Schildkroetensaison seit Maerz vorbei ist, hofften wir dort noch einige Exemplare zu Gesicht zu bekommen. Leider wurden wir enttaeuscht und mussten wegen starkem Windes und starker Hundebelaestigung unseren Lunch im Auto einnehmen. Nachdem uns der Wind am Strand fast die Haut von den Beinen gepeelt hatte, entschlossen wir, dass wir nun auch genug von Sarina Beach hatten und machten uns auf den Weg nach Clearview. Dort war der Strand um einiges einladender und wir liessen den Abend mit einem Spaziergang ausklingen (Theresa moechte noch erwaehnen, dass auch dort der Wind sehr stark war und ihre Haare deshalb so zerzaust sind.):


Wie verabredet und lang ersehnt, machten wir uns am darauffolgenden Tag auf Richtung Yeppoon. Da wir fuenf Stunden vor dem abgesprochenen Zeitpunkt am Ziel waren, entschlossen wir uns noch den Aussichtspunkt Double Heads an der Rosslyn Bay anzusehen.


Das Naechste Bild soll euch die Qualen durch die australischen Mossies verdeutlichen (Anna hat mindestens schon einen Liter Blut verloren):


Auch die angrenzende Bucht war sehr schoen:


Am Abend fand dann endlich das grosse Wiedersehen und Kennenlernen statt. Nachdem wir mit Andrew und Alan ja schon viel Zeit verbracht hatten, trafen wir nun auch noch Christine und Amy. Nach einem reichhaltigen und leckeren Abendessen, sahen wir noch gemeinsam ein Rugbyspiel an. Sonntag fuhren wir mit allen ueber eine holprige Sandpiste nache Five Rocks im Byfield NP. Dort entstand dieses Gruppenbild:

 Von links nach rechts: Anna, Theresa, Christine, Sara, Amy, Andrew (und Alan hinter der Linse)

Trotz des sehr kurzen Aufenthalts am Strand war die Stimmung einfach toll.


Da die Horsups schon frueher nach Hause mussten, fuhr Andrew noch mit uns den Nine Mile Beach, wo wir sein Riesenauto am Strand fahren durften.

Der Abschied am naechsten Tag stimmte uns etwas wehmuetig, doch wir mussten weiter. Da wir wieder nicht nach Dingo fahren konnten (Grippe-Impfungen), planten wir kurzerhand um. Den Tag verbrachten wir hauptsaechlich im Stau auf dem Weg zu unserem Campingplatz in Agnes Waters.



Am naechsten Tag ging es nach Bundaberg und Abends machten wir in Burnett Heads ein richtig australisches BBQ:


Heute morgen machten wir uns dann auf den Weg zu den Mysterial Craters (ein Tipp der oertlichen Reisekarte). Es war spektakulaer! Mehrere seltsame Loecher im Garten von irgendjemanden. Allerdings war auch die Sammlung kleiner Porzellan-Feen nicht zu verachten... Ein dicklicher Fieberglas-Tyrannus-Rex rundete das Gesamtbild ab. Dafuer sind wir uns aber sicher, dass nicht viele Touristen (und wahrscheinlich auch nicht viele Australier) diese "mysterioese" Attraktion gesehen haben.


 Jetzt sind wir endlich in Hervey Bay angekommen und verbrachten den Nachmittag am Strand:


Morgen machen wir uns auf den Weg nach Rainbow Beach und sind dann hoffentlich uebermorgen auf Fraser Island!